Über Alpakas

das Alpaka ist eine in den südamerikanischen Anden verbreitete domestizierte Kamelform, die vorwiegend ihrer Wolle wegen gehalten wird. Es ist umstritten, ob es vom Guanako oder vom Vikunja abstammt und ob es eine eigene Art oder lediglich eine Rasse oder Hybridform der beiden Arten darstellt.

Wie bei allen Kamelen ist der Körperbau der Alpakas durch relativ langgestreckte, schlanke Beine, einen langen, dünnen Hals und einen kleinen Kopf charakterisiert, wie alle Neuweltkamele haben sie keinen Höcker. Sie sind etwas kleiner als Lamas, mit einem Gewicht von etwa 55 bis 65 Kilogramm aber vor allem deutlich leichter. Die Farbe ist meistens einfarbig braun, schwarz, grau oder in seltenen Fällen auch gescheckt.

LEBENSWEISE

Alpakas sind wie alle Kamele soziale Tiere und fühlen sich in Gruppen am wohlsten. Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich fast ausschließlich von Gräsern – wie alle Kamele haben sie einen mehrkammerigen Magen, der ihnen bei der Verdauung ihrer Nahrung hilft.

Die Tragzeit beträgt 240 bis 345 Tage, danach bringt das Weibchen meist ein einzelnes Jungtier – in Südamerika „Cria“ genannt – zur Welt. Dieses wird rund sechs bis acht Monate gesäugt und erreicht mit 12 bis 24 Monaten die Geschlechtsreife.